Geistliches Wort
| „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“(2.Kor 5,17) Usti nad Labem ist eine kontrastreiche und überraschend interessante Stadt. Das durfte ich dort kürzlich bei unserem jährlichen Treffen mit Frauen aus Polen, Tschechien und Deutschland erfahren. Diesmal haben wir uns intensiv über die Lebensspanne des Menschen ausgetauscht und, nach Klärung der Übersetzungsfrage, wieder festgestellt, dass uns soviel mehr verbindet als trennt wie z.B. die Sorge um die Familie, die Frage nach der Balance zwischen „für andere da sein“ und „auch mal an sich denken“. Beim liebevollen Blick in den Spiegel haben wir unsere Lach- und Sorgenfältchen begutachtet. Klar: jeder und jede ist einzigartig und gut gemacht, so wie es ganz im Anfang von der Schöpfung gesagt war: „Und Gott sah, dass es gut war“. Das war der Anfang der Geschichte Gottes mit den Menschen, die zu einer endlosen Geschichte geworden ist: Die Menschen erkennen Gut und Böse, entscheiden sich oft für das Böse, zerstreiten sich, rennen voneinander weg und Gott geht ihnen als guter Hirte nach. Im Spiegel meinen wir vielleicht auch konkrete Spuren solcher menschlichen Tiefen zu erkennen. Aber es gibt mehr als das was sichtbar verletzt und vergänglich ist. Ostern bestärkt uns, eine Hoffnung in uns tragen, die über das sichtbare hinausgeht. Wie sieht diese Hoffnung in Ihrem Leben aus? Susanne Willig, Pfrn. aus Hartha |
